Hadern Sie auch mit der Einführung von Videotrainings in Ihrem Unternehmen? Scheinen Ihnen die technischen Hürden auch zu groß? Damit sind Sie mit Sicherheit nicht alleine. Viele hegen fälschlicherweise Vorurteile gegenüber dieser Lösung, die eigentlich nur Vorteile mit sich bringt. Denn nachhaltige Effizienzsteigerungen und Kosteneinsparungen sind in kürzester Zeit realisierbar.

Hier sind dazu die 5 häufigsten Irrtümer über Videotrainings in Unternehmen:

  • Videos müssen durch ausgewiesene Experten aufgezeichnet werden

Das Aufzeichnen von Videos ist im Zeitalter der Digitalisierung im Privaten gang und gäbe. Durch diese Gewöhnung ist inzwischen fast jeder Mitarbeiter in der Lage, auch im beruflichen Umfeld Videos in annehmbarer Qualität aufzuzeichnen, beispielsweise, um eine hochwertige Online-Schulung zu erstellen.

Natürlich gibt es bei der Aufzeichnung von Videos Kniffe zur Ausleuchtung oder zur Tontechnik. Doch mit einer kurzen Schulung sind diese Tricks im Handumdrehen erlernbar. Durch die Verfügbarkeit von kostengünstigen Equipments sind alle Voraussetzungen erfüllt, so dass Bewegtbild als Trainingsmethode auch mit einem hohen Anspruch an Professionalität eingesetzt werden kann. Damit steht einer eigenständigen Aufzeichnung von Videoschulungen durch Ihre Kollegen nichts im Wege.

  • Videos für Unternehmen müssen in einem professionellen Studio erstellt werden

Heutzutage lassen sich Videotrainings mit einer Vielzahl möglicher Kameratypen und an allen denkbaren Orten im Unternehmen drehen: Im Meetingraum mit einem handelsüblichen Camcorder, direkt am Schreibtisch mit einer Webcam oder sogar in einem speziell gestalteten mobilen Ministudio.

Jedes dieser Settings beschreibt andere Nutzenszenarien. Doch insbesondere, wenn es um ein Video für den internen Gebrauch im Unternehmen geht, ist z.B. der Bildhintergrund nicht mehr so wichtig. Denn Ihren Mitarbeitern kommt es vor allem darauf an, schnell und gut informiert zu sein und sich dabei mit reellen Kollegen zu identifizieren.

Selbst bei Videotrainings, die für den externen Gebrauch erstellt werden, beispielsweise für die Schulung von Vertriebspartnern, können Sie sich mit vorhandenen Mitteln behelfen. Es muss nicht zwingend der berühmte Greenscreen hinter dem Sprecher sein. Auch eine einfache Stellwand mit Logo, die sich in einem Büro-Umfeld befindet, sieht ansprechend und hochwertig aus. Ohnehin erhalten die Videos durch die Verwendung im Rahmen eines standardisierten Formats automatisch ein einheitliches Erscheinungsbild.

  • Das aufgezeichnete Video sollte professionell geschnitten werden

Zunächst stellt sich die Frage: muss das Video überhaupt geschnitten werden?

Üblicherweise liegt die Priorität nicht auf der Schnitt-Qualität, sondern auf den Inhalten, die einfach und schnell vermittelt werden sollen. Durch eine Kapitelnavigation im Video-Stream ermöglichen Sie dem Zuschauer eine strukturierte Schulung. So steuert der Nutzer direkt zu Folien oder Kapiteln, die beim selbstorganisierten Lernen Raum für individuellen Bedarf lassen.

Sollen die Aufzeichnungen professionell geschnitten werden, ist dies jedoch auch kein Hexenwerk. Ist in der verwendeten kein Schnittwerkzeug integriert, stehen Ihnen viele kostenlose oder lizenzpflichtige Lösungen zur Verfügung.

  • Bevor überhaupt gedreht wird, nimmt die Konzipierung der Videotrainings Wochen in Anspruch

Videotrainings beruhen in den meisten Fällen auf Inhalten, die schon vorhanden sind. Beispielsweise kann bei einer Produktschulung für den Vertrieb auf Präsentationsfolien zurückgegriffen werden, welche der Produktmanager schon in der Konzeptionierungsphase des Produkts erstellt hat. Es ist also kein zusätzlicher Aufwand für die Konzeption der Schulung notwendig. Zu vorhandenen Folien wird nun lediglich die übliche Produktpräsentation durch den Produktmanager aufgezeichnet.

  • Videotrainings sind teurer als andere Schulungslösungen

Hier handelt es sich wohl um den häufigsten der 5 Irrtümer. Dazu stellen Sie nämlich – wie schon dargelegt – fest, dass die Aufzeichnung und Produktion der Videotrainings komplett intern erfolgen kann. Ein teures Outsourcing der Videoarbeiten erübrigt sich dann von selbst.

Das anschließende Bereitstellen der Videotrainings eröffnet zusätzlich ein großes Einsparungspotential. Ein Teil der Schulungen muss nicht mehr in der Präsenz durchgeführt werden, so dass hohe Reise- und Transportkosten entfallen. Auch die vor Ort oder bei Webinaren entstehende Terminbindung und die einhergehenden Effizienzverluste durch ständige Wiederholungen entfallen bei Videotrainings, die jederzeit für alle Teilnehmer auf Abruf bereitstehen.