Was tut man eigentlich, wenn ein richtig guter Mitarbeiter – ein Experte auf seinem Gebiet und Ansprechpartner für alle Kollegen – seinen Arbeitgeber wechselt und seine Expertise droht, das Unternehmen zu verlassen? Um diese und ähnliche Situationen, bei denen der Verlust von Wissen gestoppt werden muss, ging es am 30. Januar beim exklusiven SlidePresenter-Event auf der Learntec 2019.

Die Mischung macht's - So retteten zwei E-Learning-Experten das Know-How in ihrem Unternehmen

Im Rahmen eines Panel-Interviews erzählten Sabine Pflichtenhöfer von BPW Bergische Achsen und Kai Mecking von HAKA Kunz, welchen Weg sie mit digitalen Learning-Projekten einschlugen und wie sie auftretende Hürden erfolgreich nehmen konnten. Beide sahen sich in ihrer jeweiligen Organisation vor der Herausforderung, den Lernprozess für ihre Mitarbeiter zu digitalisieren. Denn diese waren geografisch weit verstreut und viel unterwegs. Teilweise musste sogar in verschiedenen Sprachen gearbeitet werden.

Digitale Lösungen helfen, das Know-How zu retten

Schnell wurde im Verlauf der beiden Projekte deutlich, dass das nötige Wissen zur Weiterbildung der Belegschaft bereits im Unternehmen vorhanden war. Oftmals handelte es sich sogar um Lerninhalte, die außerhalb der Firma nicht zu finden waren, wir zum Beispiel spezifische Produktschulungen. Sowohl BPW als auch HAKA Kunz lösten das Problem des Wissenstransfers mithilfe digitaler E-Learnings. Diese wurden firmenintern von Mitarbeitern und Produktexperten erstellt und erklärten in mal längeren, mal kürzeren Videos den Kollegen, was sie wissen mussten.

Das Know-How wurde also dadurch gerettet, dass es nicht implizit in den Köpfen der Experten verweilte, sondern mithilfe digitaler Videos explizit gemacht und festgehalten wurde. Auch bei SlidePresenter selbst verfolgen wir den Grundsatz, dass alles Wissen und jeder neue Prozess in Form von Videos dokumentiert wird. Nur so kann sichergestellt werden, dass Wissen nicht verloren geht und unabhängig von einzelnen Personen weitergegeben werden kann.

Wissenstransfer muss menschlich bleiben

Neben ihren individuellen Strategien betonten unsere beiden Gäste vor allem eines: So wichtig und hilfreich Technologie auch ist, sie ersetzt nicht den zwischenmenschlichen Dialog. Über die technischen Möglichkeiten hinaus waren es vor allem Telefonate mit Einzelpersonen und persönliche Gespräche, die sowohl Frau Pflichtenhöfer als auch Herrn Mecking den ganzen Erfolg ihrer digitalen Lernprojekte vermittelten. In Form von Anekdoten erzählten sie, dass sie bewusst auf die Menschen in ihrem Unternehmen zugingen um sicherzustellen, dass sie das nötige Equipment und Know-How und die richtige Unterstützung bei der Erstellung von Lernvideos erfuhren. Zum Beispiel erfolgte ein kurzer Trainingsworkshop für die Autoren bei BPW im Rahmen eines Präsenztermins. Die Verantwortlichen bei HAKA Kunz brachten immer wieder mündlich ihr positives Feedback an und es wurde sichergestellt, dass die Trainings für Mitarbeiter mit jedem beruflichen Hintergrund und Vorwissen verständlich und lehrreich waren.

Am Ende, da sind sich unsere beiden Interviewgäste einig, macht die Mischung den Erfolg. Digitalisierung ist ein selbstverständlicher Teil von Weiterentwicklung und sie muss jederzeit die menschliche Seite von Arbeit unterstützen, statt sie zu behindern. Wird beides miteinander in Einklang gebracht, steht der Rettung des Know-Hows wirklich nichts mehr im Weg.

Wenn Sie herausfinden wollen, welche Rapid Authoring-Lösung BPW und HAKA Kunz überzeugt hat, erhalten Sie hier mehr Informationen über SlidePresenter.