Erfolgsfaktoren für die Einführung von Employee-generated Content

In wie weit trägt Employee-generated Content zum Erfolg von internem Wissenstransfer bei? Und welche Faktoren gilt es zu beachten, um erfolgreiche Content-Erstellung mit Unternehmensvorgaben in Einklang zu bringen.

Die Erfahrungen unserer Kunden und diverse, zum großen Teil empirisch validierte, Best Practices zeigen: Unternehmen sind deutlich schneller und erfolgreicher im Wissenstransfer, wenn sie bereit sind, starre Strukturen zu eliminieren – insbesondere in den inhaltlichen, gestalterischen und prozessualen Vorgaben.

Im Kern ist erfolgreicher Wissenstransfer und Employee-generated Content (EGC) wie bei anderen Digitalisierungsprozessen primär eine Frage der Unternehmenskultur.

Mitwirkung würdigen

Mitarbeiter wollen für das Teilen ihres Wissens positiv bestätigt werden.

Diese Würdigung kann zum einen darüber erfolgen, dass das Management mit gutem Beispiel voran geht, also selbst z. B. authentische Inhalte teilt – und nicht ausschließlich direkt aus der Maske kommend, mit 3 Kameras gedrehte und damit abschreckend perfekte Videoproduktionen veröffentlicht. Oder wenn es zumindest die von Mitarbeitern machbare (mit SlidePresenter standardisiert hohe) Qualität akzeptiert und honoriert. Dabei sollte das Management Wert auf Effektivität anstelle von reiner Perfektion legen.

Zum anderen erfolgt die Würdigung über ein Minimieren der Hürden für das Teilen von Wissen.

Lernkurve im Unternehmen

Nicht alle setzen von Anfang an auf die Reduzierung von einschränkenden Vorgaben. Oftmals starten Unternehmen ihr Vorhaben von Employee-generated Content mit diversen Auflagen – von Aufzeichnungen mit vorgegebener Technik in einem bestimmten Setting über Schauspieler als Referenten bis hin zu verpflichtenden Jingles und Bauchbinden in den Videos.

Unternehmen bewegen sich dabei aber – wie so oft – in unterschiedlicher Geschwindigkeit gegenüber der Gesellschaft. Die Firmen zögern, wollen professionell übersteuerte Beiträge, fordern Videos in bestimmten Corporate Design Vorgaben. Doch von den Mitarbeitern haben bereits über 30%[1] selbst Content erstellt, kommentiert und bewertet – mindestens in Ihrer Freizeit. In der jüngeren Generation liegt dieser Wert noch höher. Sie sind es also bereits gewohnt, Content auf eigene Faust zu erstellen.

Wie so oft zeigt sich später: mit steigender Erfahrungskurve werden die firmeninternen Vorgaben immer weiter abgebaut. Denn die Unternehmen erfahren, dass EGC mit der Reduzierung von Richtlinien immer besser funktioniert. Die Risiken und Ansprüche an Konformität wurden zuvor überbewertet.

[1] Statista 2021 – https://de.statista.com/statistik/daten/studie/72063/umfrage/verfassen-von-user-generated-content-nach-ausgewaehlten-themen/

Zum Vergrößern auf die Grafik klicken

Die erfolgreichsten Unternehmen sind also jene, die weniger Auflagen haben und mehr Freiraum geben. Je früher man die Hürden klein hält, umso schneller generiert man Erfolgsergebnisse für die Mitarbeiter, die ihr Wissen teilen. Und umso mehr werden sich die Mitarbeiter mit ihrem Employee-generated Content am Wissenstransfer beteiligen.

Der Erfolg von Employee-generated Content wird insbesondere beeinflusst von:

Möglichkeit der schnellen und unkomplizierten Erstellung von Inhalten

Förderung von Spontanität in der Entscheidung einen Inhalt aufzuzeichnen

technische Vorgaben verzögern die Veröffentlichung von Inhalten

Vorgaben hemmen die Entscheidung einen Inhalt überhaupt zu erstellen

Authentizität – Zuschauer erkennen, dass das Wissen aus dem Unternehmen, von Ihren Kollegen, kommt

Inhaltliche Vorgaben, wie beispielsweise strikte Corporate Identity Regelungen, können das Verhalten der Referenten vor der Kamera beeinflussen und zu einem nicht-authentischen Auftreten führen

Unperfekte” Inhalte erhöhen die Merkfähigkeit bei den Zuschauern
(z. B. wenn jemand durchs Bild läuft oder der Referent sich verspricht)

Vielfalt und Kreativität wirken sich positiv auf die Unternehmenskultur aus. Sowohl Handyvideos, als auch professionelle Videos sollten erlaubt sein und koexistieren. Die Vielfalt der Layouts ermutigt andere Referenten, sich selbst einzubringen, ohne Angst haben zu müssen, ein falsches Format gewählt zu haben.

Corporate Design Vorgaben können sogar eine unerwünschte Wirkung haben. Formalisierte Inhalte wirken als Top-to-Bottom Verkündung und entfalten nicht die erwartete Wirkung von Peer-to-Peer-Learning, bzw. Learning on the job.

Diese Erkenntnisse wurden von SlidePresenter-Kunden zusammengetragen, die Strategien mit Employee-generated Content verfolgen. Die erfolgreichsten 90% dieser Unternehmen fördern die Erstellung von Inhalten durch Mitarbeiter ohne einschränkende Vorgaben.

In wenigen Fällen werden begleitende, nicht verpflichtende Guidelines bereitgestellt. Diese geben Hinweise, wie idealerweise Inhalte produziert werden sollten. Das erweist sich jedoch nicht unbedingt als förderlich.

Um dennoch eine Wiedererkennbarkeit des Corporate Designs in den erstellten Inhalten eines Unternehmens zu gewährleisten, bietet SlidePresenter ein „White Label / Corporate Design Package“ an. Über diese Funktion kann eine weitgehende Einheitlichkeit auch ohne Zutun des Mitarbeiters gewährleistet werden.

In allen Fällen aber sorgt das Customer Success Team von SlidePresenter in ihren regelmäßigen Austauschen mit den Referenten dafür, dass die Qualität der Inhalte stetig steigt bzw. die vom Kunden gewünschten Standards immer besser eingehalten werden.

Wie gut sind Ihre Kollegen und Mitarbeiter aktuell befähigt, effizient und effektiv Employee-generated Content zu erstellen? Wir haben Ihnen eine Checkliste zusammengestellt – machen Sie den Selbsttest!

Wollen auch Sie die Vorteile von Employee-generated Content nutzen? Mit SlidePresenter haben Sie die einfachste, sicherste und schnellste Lösung an Ihrer Seite. Vereinbaren Sie jetzt ein unverbindliches Beratungs-Gespräch!

</