Wo es bereits genutzt wird, gilt Microlearning als wesentlich attraktiver als klassische Schulungen, langwierige Online-Videos oder – noch schlimmer – sich durch textlastige PowerPoint-Folien zu klicken. Das Geheimnis hinter Microlearning sind kurze, maximal 3 Minuten lange Videos, in denen jeweils eine einzige fokussierte Frage gezielt beantwortet wird. Diese Videos sind manchmal auch als Lernnuggets bekannt und werden in allen Branchen zunehmend relevant. Warum auch Sie Microlearning in Ihrer Firma etablieren sollten, erfahren Sie in diesem Post. Wir haben 7 Vorteile dieser Methode für Sie gesammelt.

1. Microlearning kann schneller produziert werden als längere Online-Schulungen

Weil Microlearnings nur eine einzige Frage in prägnanter Form thematisieren, können sich Autoren von Trainingsvideos auf das Wesentliche konzentrieren. Dieser Fokus erspart viel Zeit und erfordert weniger Vorbereitungsaufwand and aufwändigere E-Learning-Einheiten mit komplexem Aufbau. Das bedeutet, dass Inhalte schneller zur Verfügung stehen und gelernt werden können, während der Autor weitere Microlearnings produziert. Ein großer Teil des Zeitdrucks fällt somit weg und mit dem richtigen Tool funktioniert die Erstellung von E-Learnings noch schneller und einfacher.

2. Der Zeitaufwand für die Lernenden ist geringer

Nicht nur nehmen die Videos selbst weniger Zeit in Anspruch, wenn sie als kurze Lernnuggets angeboten werden, sondern die Flexibilität, die mit Microlearning einhergeht, bedeutet für Ihre Mitarbeiter eine deutliche Zeitersparnis. Die Wartezeit zwischen zwei Meetings, die Minuten vor der Mittagspause, wenn große Aufgaben bereits erledigt sind, oder der Start in eine motivierte Arbeitsphase können nun genutzt werden, um sich fortzubilden und die Antworten auf wichtige Fragen zu finden. Anfahrtszeiten oder organisatorischer Leerlauf fallen bei digital abrufbaren Inhalten gänzlich weg.

3. Inhalte sind genau dann verfügbar, wenn Bedarf da ist

Bei einer Präsenzschulung kommen mehrere Mitarbeiter zusammen und hören sich einen Vortrag über ein Problem an, das sie meist (noch) nicht akut betrifft. Problematisch daran ist, dass der Lernende oft nicht weiß, dass er das besprochene Problem haben wird, und hat es bis dahin wieder vergessen, oder dass es schon zu spät ist und er das Problem vorher alleine lösen musste. Die Lösung: Microlearnings in einem LMS oder im Intranet zu archivieren, damit jeder Mitarbeiter genau dann darauf zugreifen kann, wenn er eine Frage oder ein Problem lösen will. Das hat auch den Vorteil, dass die Inhalte bei später aufkommenden Unklarheiten immer wieder zur Verfügung stehen.

4. Microlearnings sind besser auffindbar

Selbst wenn Präsenzschulungen digital zur Verfügung stehen, haben langwierige Videos einen entscheidenden Nachteil: Wenn viele verschiedene Inhalte behandelt werden, findet der Lernende schlecht, wonach er konkret sucht. Das lässt sich einerseits mit Kapitelüberschriften lösen, mit denen es sich zwischen unterschiedlichen Themen hin- und herspringen lässt, jedoch ist der Suchaufwand für Ihre Mitarbeiter wesentlich geringer, wenn Sie viele übersichtlich sortierte Microlearning-Videos anbieten, die jeweils ein ganz konkretes Problem lösen und leicht zu finden sind. Dies ist allein deshalb intuitiver, weil sich unser Lernverhalten in einer digitalen Welt an Suchmaschinen und Videoplattformen wie zum Beispiel YouTube gewöhnt hat und diese Handhabung dadurch intuitiver ist.

5. Mit Microlearnings erhalten Sie einen besseren Lerneffekt

Allein durch die freie Zeiteinteilung und die Bedarfsorientierung von Microlearnings vergrößert sich der Lerneffekt bei den Mitarbeitern. Informationen werden besser behalten, da sie in direkterem Kontakt zum Berufsalltag stehen und außerdem zu einem Zeitpunkt aufgenommen werden, in denen der Lernende für neue Inhalte empfänglicher ist. Dadurch erhöht sich die Aufmerksamtkeit und ebenso das Lernresultat. Zudem sprechen Videos mehrere Sinne gleichzeitig an und erfüllen dadurch die Bedürfnisse mehrerer Lerntypen gleichzeitig.

6. Updates lassen sich flexibel umsetzen

Auch wenn es technisch machbar ist, ein langes Video-Training im Nachhinein anzupassen, um Neuerungen zu berücksichtigen, so kann dies doch ein aufwendiger Prozess sein. Nicht zuletzt liegt das daran, dass ein langes Video schwerer handhabbar sein kann und selbst die Autoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr den vollen Überblick darüber haben, was noch wo korrigiert werden muss. Mit Microlearnings lässt sich allerdings ein Kurzvideo ganz leicht durch ein neues austauschen, sodass ein konkretes Thema aktualisiert werden kann, während der Rest der vorhandenen Informationen unberührt bleibt.

7. Jeder Fachexperte kann sein Wissen teilen

Tools für die Erstellung von Microlearnings sind in der Regel einfacher aufgebaut als Bearbeitungssoftware für große Filmprojekte. Dadurch kann jeder Ihrer Mitarbeiter sein Wissen mit Kollegen teilen und braucht dafür keine aufwendigen technischen Schulungen. So kommen auch Ihre Fachexperten unmittelbar zu Wort, deren Kenntnisse sonst oft im Unternehmen untergehen. Auch Best Practice, Tipps und Erfahrungen können so unter den Kollegen ausgetauscht werden.

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