Die Art und Weise wie wir lernen, hat sich während des letzten Jahrzehnts nachhaltig verändert. Wenn wir etwas lernen wollen oder wenn wir die Lösung für ein ganz bestimmtes Problem suchen, dann landen wir immer häufiger auf YouTube. Dort wählen wir dann mit einer hohen Wahrscheinlichkeit eines der kürzeren Erklärvideos aus – obwohl die längeren Versionen mehr Inhalte und zusätzliche Information enthalten könnten. Die in den umfangreicheren Videos vermittelten Informationen könnten auf lange Sicht auch sicher nützlich sein, aber das blenden wir in diesem Moment aus und wählen lieber den 3-Minuten Clip.

Das Lernen ist – wie viele andere Dinge in unserem Leben auch – immer digitaler geworden. Gleichzeitig möchten wir auch weniger Zeit dafür investieren – zumindest pro Lernsession. Der oben beschriebene Trend wird immer mehr zur Norm und das nicht nur in unserer Freizeit. Immer mehr Unternehmen wenden sich von den traditionellen Lernmodulen ab und nutzen den Ansatz des „Microlearnings“. Zum Beispiel werden Lerninhalte in kleinen Lernnuggets, die nicht mehr als 10 Minuten pro Session beanspruchen, aufbereitet.

Aber ist diese Art der Inhaltsbereitstellung wirklich für die Arbeitswelt geeignet?

Die Frage kann mit einem eindeutigen „Ja“ beantwortet werden. Neben den eigenen persönlichen Erfahrung gibt es eine ganze Anzahl objektiver und rationaler Gründe, die diese Antwort unterstützen. Ganz in Sinne von „einfach zu konsumierenden Inhalten“, werden im Folgenden die 3 wichtigsten Argumente aufgeführt.

(1) Kleine Portionen kann man einfacher verdauen

… und sie bleiben im Langzeitgedächtnis. Nach George Miller ist unsere Aufmerksamkeitspanne und das Kurzzeitgedächtnis darauf ausgelegt, Informationen nur in kleinen Mengen zu verarbeiten. Inhalte in kleinere, themenbezogene Abschnitte zu unterteilen, anstatt endlose Fluten an Informationen bereitzustellen, ermöglicht somit einen bessern Lernprozess. Gleichzeitig werden die Inhalte im Langzeitgedächtnis verankert. Sind die Informationen erst einmal im Langzeitgedächtnis gespeichert, erinnern sich die Lernenden besser und sie können diese nutzen, um weiteres Wissen in spezifischen Themen zu generieren oder die Inhalte auf andere tägliche Arbeitsprozesse zu transferieren.

(2) Wir lieben es, Dinge auf unseren mobilen Geräten zu erledigen

Uns das machen wir nicht ohne Grund. Besonders die Tatsache, dass das praktische Gerät in unserer Tasche es uns erlaubt, jene Momente, die sonst ungenutzt vorbeiziehen würden produktiv zu nutzen, macht mobile Geräte so wertvoll für uns. Beim täglichen Pendeln zur Arbeit, beim Warten auf den nächsten Termin oder eine verspätete Bahn. Aber so schön es auch ist, während solcher Momente produktiv sein zu können, so gibt es doch einen entscheidenden Nachteil dabei: Eine solche Arbeitswelt ist nicht gemacht für lange Inhalte, sondern erfordert kurze, auf den Punkt gebrachte und einfach zu speichernde Inhalte.

(3) Wir finden es immer schwieriger, uns länger auf Dinge zu fokussieren

Vielleicht wussten Sie es bereits, aber Forschungen zu Folge, ist unsere Aufmerksamkeitsspanne über die letzten Jahrzehnte immer kürzer geworden – und sie wird dies in Zukunft auch weiter tun. Dazu kommt eine durch häufige Unterbrechungen gekennzeichnete Arbeitskultur im Open Office. Jetzt fragen Sie sich wahrscheinlich sogar selbst, wie man da – wenn nicht über kleine Lernnuggets – lernen kann.

Natürlich gibt es neben diesen drei Gründen noch viele weitere Punkte, die für das Lernen über kurze Lernnuggets in unserer schnelllebigen und immer mobiler werdenden Arbeitswelt sprechen. Auf Grundlage wissenschaftlicher Ergebnisse und auch persönlicher Erfahrungen als Lernender empfehle ich Ihnen, die genannten Punkte in Ihrer Lernstrategie zu berücksichtigen.

Mit SlidePresenter einen Schritt weitergehen

Mit SlidePresenter können Sie sogar einen weiteren Effekt für sich nutzen. Denn neben kurzen Inhalten können wir uns visuell aufgearbeitete Informationen viel besser einprägen. SlidePresenter bietet die Möglichkeit, Wissensinhalte unglaublich schnell und einfach in Formate wie Video und Slides oder Bildschirmaufnahmen zu überführen, diese interaktiv zu gestalten (Links, Quizzes, Kapitel, etc.) und mit allen relevanten Zielgruppen zu teilen – Datensicherheit garantiert. Hier können Sie sich einen ersten Eindruck der innovativen Software verschaffen.