Unsere SlidePresenter Geschichte

Alles begann mit einer Idee!

Wir befinden uns im Jahr 2011. Im vierten Stock einer Frankfurter Wohnung – direkt über einer Pizzeria von Joey’s – verbringt Sebastian Walker seine Tage damit, Unternehmen in Fragen der E-Collaboration zu beraten. Genauer: wie sich die Produktivität steigern lässt, wenn man persönliche Treffen mittels webbasierter Tools in virtuelle Meetings verwandelt.

Aus heutiger Sicht erscheint das nicht allzu zukunftsweisend, damals hingegen war es ziemlich visionär. Vor allem, weil zur gleichen Zeit in Kalifornien gerade erst das Web-Meeting-Unternehmen Zoom gegründet wurde.

Sebastian versuchte also, Unternehmen über die digitale Transformation am Arbeitsplatz aufzuklären. Ein Thema, das rund ein Jahrzehnt später große Aufmerksamkeit aufgrund eines Virus aus China erfahren sollte.

Sebastians Vision war schon damals: Was wäre, wenn Unternehmen in der Lage wären, Wissen zu konservieren, es mit Mitarbeitenden bei Bedarf zu teilen und dadurch ineffiziente Online- oder Präsenztreffen überflüssig würden?

Seine Gedanken begannen sich zu drehen und die Idee von SlidePresenter war geboren. Um diese zum Leben zu erwecken, begann Sebastian sogleich mit der Entwicklung eines SlidePresenter-Prototyps, einer Website und eines Geschäftsplans, während er zeitgleich sein Beratungsunternehmen am Laufen hielt.

Schon bald wuchs das SlidePresenter-Team. Die Folge: Fünf Personen saßen in Sebastians Wohnzimmer und riesige Ordnerberge begannen sich um sein Bett zu stapeln. 

Der nächste logische Schritt folgte in Form des ersten SlidePresenter-Büros in einer der unteren Etagen eines Hochhauses in Frankfurt Sachsenhausen.

2012 – nur ein Jahr nach der Gründung von SlidePresenter – wurde der innovative Ansatz des jungen Unternehmens mit dem Gründerpreis der Wirtschaftsförderung ausgezeichnet.

Bereits im ersten Jahr konnte SlidePresenter beeindruckende Erfolge verzeichnen und das Interesse von Investor:innen wecken. Ein wichtiger Schritt in so vielen Gründungsgeschichten. Rückblickend jedoch nicht das Richtige für SlidePresenter. Denn der Fokus auf Konferenz- und Messegesellschaften, der das Unternehmen zunächst erfolgreich machte, ermöglichte keine langfristige Skalierung des Geschäftsmodells.

"Ein Startup zu gründen ist, als würde man mit einem Bettlaken aus dem Fenster springen und versuchen einen Fallschirm zu bauen, bevor man auf dem Boden aufschlägt!"

Anfängliche Herausforderungen​

Es folgten turbulente Zeiten. Während heute zahlreiche Communities von Mitgründenden, Berater:innen und Investor:innen existieren, war Frankfurt im Jahr 2012 in Bezug auf Startups noch eine ziemliche Einöde. Auch heutige Startup-Standards, wie Product-to-Market-Fit und Growth Hacking, waren damals weithin unbekannt.

Deshalb blieb Sebastian nur die Möglichkeit, seine eigenen analytischen und strategischen Methoden, die er im Rahmen seiner Beratungstätigkeiten gesammelt hatte, anzuwenden, um herauszufinden, woran es SlidePresenter mangelte – und warum er Unternehmen hinterherjagte und nicht andersherum.

Mit einer neuen Marktpositionierung waren Sebastian und SlidePresenter 2013 wieder bereit durchzustarten. Diesmal jedoch nicht nur in Deutschland, sondern auch in den Vereinigten Staaten, dank des Förderprogramms „German Silicon Valley Accelerator“.

In den Genuss der kalifornischen Sonne oder Lebensstils kam Sebastian jedoch nicht wirklich. Denn zwei gleichzeitige Markteintritte und ein Zeitunterschied von neun Stunden bedeuteten für ihn zwei Vollzeitjobs und 23-Stunden-Arbeitstage. Etwas, das im Nachhinein weder eine gute Grundlage für ein nachhaltiges Wachstum von SlidePresenter noch besonders gesund für den Unternehmensgründer war. Die einzig sinnvolle Entscheidung: Mit SlidePresenter zu den Wurzeln in Deutschland zurückkehren und sich dem hiesigen Markt voll und ganz widmen.

Das Geschäft kommt in Schwung

Nach den anfänglichen Schwierigkeiten konnte Sebastian nun endlich die ersten Kund:innen für SlidePresenter gewinnen, die ihm wiederum dabei halfen, seine Software-Lösung weiter zu bewerben und zu verkaufen. Im Jahr 2016 gewann SlidePresenter als allererstes deutsches Unternehmen den bsoco Award in der Kategorie „Rapid Learning“, gefolgt von einer „Best of“-Nominierung des Industriepreises 2016. Im selben Jahr vervierfachte SlidePresenter seinen Monatsumsatz dank kontinuierlichem Kundenwachstum und einer hohen Kapitaleffizienz.

Von da an ging es für SlidePresenter nur noch aufwärts – und das im wahrsten Sinne des Wortes, denn es wurden neue Büroräume ein paar Stockwerke über dem kleinen Büro aus den Anfangstagen angemietet.

Das Unternehmen wuchs, nicht nur räumlich, sondern auch in Bezug auf Mitarbeitende, Kund:innen und Umsatz. Hinzu kamen Auszeichnungen wie ein weiteres „Best of“ beim Industriepreis 2017 sowie zahlreiche eLearning Awards im Laufe der Jahre.

SlidePresenter heute – eine Erfolgsgeschichte

Heute ist SlidePresenter die führende Enterprise Video-Plattform für mitarbeitergeneriertes Lernen. L&D- und HR-Entscheider:innen erkennen zunehmend die enorme Relevanz und den Nutzen von Employee-generated Videocontent – angetrieben von den Veränderungen in globalen Arbeitsumgebungen, darunter auch hybrides Arbeiten, sowie einer wachsenden Zahl neuer Mitarbeiter:innen, die es gewohnt sind, mit YouTube zu lernen. Aus diesem Grund vertrauen bereits über 600 Marktführer aus allen Branchen auf SlidePresenter und dessen innovative Video-Plattform.

SlidePresenter ist ein schnell wachsendes Unternehmen mit rund 50 Mitarbeiter:innen in Deutschland und der Welt, das organisch und profitabel sein MRR von Jahr zu Jahr um rund 50 Prozent steigert. Ein Ende ist nicht in Sicht!

Christian Copy
SlidePresenter_10 years Fotobuch
Processed with VSCO with 6 preset

Ausgezeichnete Lösung

600+ zufriedene Kund:innen

Anerkannter Top-Arbeitgeber

Große Pläne für die Zukunft

Während Unternehmen momentan mit SlidePresenter den Weg von einer textbasierten Kommunikation zur innovativen digitalen Wissensvermittlung einschlagen, ist Sebastian gedanklich schon wieder einen Schritt weiter.

Denn der exponentielle technologische Fortschritt wird das Tempo, in dem Menschen Informationen aufnehmen, verstehen und verarbeiten müssen, deutlich erhöhen. Das bedeutet, dass Menschen genau in dem Moment und an dem Ort, an dem sie mit einem Problem konfrontiert sind, mit hilfreichem, einfach zu konsumierendem Wissen versorgt werden müssen.

Sebastians Vision ist es deshalb, die Art und Weise, wie Menschen lernen und ihr Wissen austauschen, zu revolutionieren. Wissensinhalte müssen darüber hinaus, unabhängig von Hintergrund, Status und Bildung, allen Menschen zugänglich gemacht werden, um eine globale Demokratisierung von Wissen zu erreichen. Wahrlich etwas, für das es sich zu arbeiten lohnt. Und spannende Zukunftsaussichten für SlidePresenter und Sebastian!